Astronomie

Geschichte der Astrologie

Geschichte der AstrologieDie Anfänge der Astronomie liegen schon sehr weit zurück. Es wurden sogar Höhlenmalereien gefunden, auf denen Beobachtungen des Himmels dargestellt wurden. Diese Malereien werden auf 17.000 bis 15.000 v.Chr. geschätzt. Doch was bedeutet der Begriff Astronomie eigentlich?






Die Suche nach dem Verständnis des Universums

Der Begriff wird als die Beobachtung der Sterne übersetzt. Das heißt, dass Menschen schon vor 19.000 Jahren in den Himmel geschaut und versucht haben damit wichtige Gegebenheiten vorherzusagen. Heute wird die Astrologie eher als die Suche nach dem Verständnis des Universums verstanden.

Die Anfänge der Astrologie

Für die Menschen, die begannen sich von Ackerbau zu ernähren war es lebensnotwendig vorherzusagen wann sie sähen und wann ernten mussten. In dieser Zeit so schätzen Wissenschaftler liegen die Anfänge der Astrologie. Doch von den urzeitlichen Menschen wurden die Himmelsgestirne als Götter verehrt, was diese zwei Themenbereiche miteinander verschmelzen ließ. Der erste Kalender, der in der Jungsteinzeit verwendet wurde, setzte schon die Kenntnisse über die Vorgänge am Himmel voraus. Die Gestirne waren so wichtig, dass die Gräber in bestimmte Himmelsrichtungen angelegt wurden.

Erste Aufzeichnungen über astrologische Vorgänge

Die ersten Aufzeichnungen begannen sehr ungenau in den Höhlen, doch die Ägypter, die Maya und die Chinesen, schrieben besondere astrologische Ereignisse, wie Sonnenfinsternisse so auf, dass sie noch heute gedeutet werden können. In Ägypten selbst wurde die Astrologie für den Sonnenkult und die Vorhersage der Nilschwemme verwendet. Selbst in der Nacht konnten die Ägypter Zeit messen. Hierbei hielten sie sich an zwölf Sterne, die in einer Nacht über den Sternenhimmel wanderten. Auch Sternenbilder wurden von ihnen erfunden, wobei dazu gesagt werden muss, dass es sich nicht um die uns heute Bekannten handelte. Jedes der ägyptischen Sternenbilder enthielt Sterne bestimmter Götter. Die Ägypter fingen schon 3000 v.Chr. mit den Aufzeichnungen an, doch die Mesopotamier waren mit 4000 v.Chr. noch früher.

Wissenschaftlich betriebene Astrologie

Um überhaupt eine Chance als Wissenschaft zu bekommen musste sich die Astrologie erst einmal ihrer Kinderschuhe entledigen. Dies geschah über viele 1000 Jahre hinweg. Zuerst trennte sie sich von den Naturgöttern, dann von der Meteorologie und Ende des Mittelalters auch noch von der Astrologie. Die Griechen, die durch andere Völker viel gelernt hatten entwickelten das Gebiet der Astrologie weiter und erhoben es zu einer Wissenschaft. Sie besaßen schon 500 v.Chr. verschiedene Modelle des Universums. Dabei sollte man bedenken, dass das Fernrohr erst vor 400 Jahren erfunden wurde. Doch mit der Erfindung des Fernrohres machte die Entdeckung des Weltalls riesige Fortschritte. Weitere Meilensteine waren die Entwicklung der Fotografie im 19. Jahrhundert und die Raumfahrt im darauffolgenden Jahrhundert.

Wendepunkte in der Astronomie

Die erste große Errungenschaft war das Fernrohr im 17. Jahrhundert. Damit war es nun möglich sich all die Beobachtungen genauer an zu schauen und neue Objekte zu entdecken. Schon 1612 wurde der Andromedarnebel entdeckt, der sich in einer Nachtbargalaxie befindet. 1651 wurde eine Mondkarte erstellt und die Saturn Ringe wurden entdeckt. Im 19. Jahrhundert fing die Entwicklung der Technologien an und die Spektralanalyse wurde erfunden. Im 20. Jahrhundert wurde nachgewiesen, dass sich der Andromedarnebel weit außerhalb der Milchstraße befindet. Die Eroberung des Weltraums mit Raketen war dann auch nur ein kleiner Schritt. Heute wird das Universum mithilfe von Teleskopen noch genauer untersucht.

Bild: Tjefferson – Fotolia

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